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Athanasia Zöhrer Dr. Waltraut Anna Lach

Dshamilja Kaiser

Die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Dshamilja Kaiser festes Ensemblemitglied am Theater Bonn. Dort feierte sie in ihren ersten Spielzeiten große Erfolge als Carmen, als Penthesilea in der gleichnamigen Oper von Othmar Schoeck, als Laura (»La Gioconda«), Ortrud (»Lohengrin«) und Santuzza (»Cavalleria rusticana«), sowie im Rahmen des Beethovenfestes als Maria Maddalena de’ Pazzi in Salvatore Sciarrinos »Infinito nero«.

Nach ihrem Debüt als Adalgisa (»Norma«) im Juni 2019 an der Oper Frankfurt, musste die dort ursprünglich für September 2020 geplante Erstaufführung von »Le Grand Macabre« (György Ligeti) coronabedingt verschoben werden. Anstelle dessen erschien »The Medium« von Giancarlo Menotti im Spielplan, eine Produktion, in der Dshamilja mit großem Erfolg die Madame Flora darstellte. Ebenso erfolgreich verkörpert sie derzeit die Lisa in Weinbergs »Die Passagierin« an der Oper Graz.

Ebenfalls verschoben wurde die Wiedereröffnungsproduktion der Staatsoper Graz, »Tristan und Isolde«, die im November 2020 stattfinden sollte.

Zu Gast bei den Tiroler Festspiele Erl gab die Mezzosopranistin im Dezember 2019 ihr Debüt als Fremde Fürstin in Dvoraks »Rusalka«.

Ab Juli 2021 wird sie dort auch als Ortrud in einer Neuproduktion des »Lohengrin« auf der Bühne stehen und gleichzeitig dort auch die Fricka in Wagners »Das Rheingold« verkörpern.

Ein Gastspiel führte die Sängerin Anfang 2018 als Adalgisa in »Norma« an Den Norske Opera nach Oslo. Ebenfalls 2018 wurde ihre Nominierung für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« 2018 in der Kategorie »beste Sängerdarstellerin Musiktheater« bekanntgegeben.

Zum Saisonabschluss 17/18 war die Sängerin zum wiederholten Male bei den Bregenzer Festspiele zu Gast und in Berthold Goldschmidts Oper »Beatrice Cenci« als Lucrezia zu sehen. Auch diese Rolle brachte ihr eine Nominierung für den »Österreichischen Musiktheaterpreis« in der Kategorie »beste Nebendarstellerin« ein.

Von 2009 – 2017 war Dshamilja Kaiser festes Ensemblemitglied der Oper Graz mit Partien wie Léonor de Guzman (»La Favorite«), Orlofsky (»Die Fledermaus«), Romeo (»I Capuleti e i Montecchi«), Cherubino (»Le nozze di Figaro«), Magdalene (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Elisabetta (»Maria Stuarda«), nsel (»Hänsel und Gretel«), Arsamenes (»Xerxes«), Brangäne (»Tristan und Isolde«), Carmen u.v.m.

Sie arbeitet, neben dem Unterricht bei Patricia McCaffrey und Abbie Furmansky, mit Künstlern wie Ks. Brigitte Fassbaender, Ks. Christa Ludwig, Peter Konwitschny, Daniel Barenboim, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard, Mariame Clement, Johannes Erath, Stephen Lawless, Dirk Kaftan, Stefan Soltesz, Johannes Fritzsch, Stefan Herheim, Konrad Junghänel und Will Humburg.

Im Sommer 2016 gab sie ihr umjubeltes Debüt bei den Bregenzer Festspielen in der Oper »Amleto« von Franco Faccio als La Regina Gertrude. 2017 erschien der DVD Livemitschnitt dieser Produktion beim cMajor Label.

2014 debütierte die Sängerin an der Volksoper Wien als Carmen und war dort auch in der Saison 2014/15 in der Neuproduktion »Cosí fan tutte« als Dorabella zu erleben.

Dshamilja Kaiser war außerdem bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien und bei den Festspielen Klosterneuburg zu Gast.

Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland ergänzen ihr künstlerisches Schaffen:

Erstmalig trat Dshamilja Kaiser im November 2013 mit dem Grazer Philharmonischen Orchester unter Leitung von Dirk Kaftan im Wiener Musikverein mit »Les nuits d’été« von H. Berlioz auf.

Februar 2015 führte sie ein konzertanter Auftritt nach Mailand, wo sie mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi unter Leitung von Gaetano D’Espinosa die Judit in »Herzog Blaubarts Burg« von Bartok darbot.

In Wuppertal geboren, begann Dshamilja Kaiser ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Mechthild Böhme und Caroline Thomas. Noch während Ihres Studiums wurde sie bereits als festes Ensemblemitglied an das Theater Bielefeld engagiert, wo sich die Sängerin ein breites Repertoire ihres Fachs erarbeiten durfte.

Im Sommer 2006 wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Richard-Wagner-Stiftung und gewann 2005 den Landeswettbewerb Gesang in Düsseldorf sowie 2008 den Bergheimer Sängerpreis.

Dshamilja Kaiser ist außerdem Preisträgerin des »Österreichischen Musiktheaterpreises 2015« in der Kategorie »Beste Nachwuchssängerin«.