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Léonie Thoms Salfeld Barbara Wanasek

Elizabeth Tredent

Gefeiert für ihre »lyrische« und »farbenreiche« Stimme, verzauberte die junge italienisch-amerikanische Sopranistin Elizabeth Tredent Kritiker und Zuschauer gleichermaßen mit ihrer Darstellung der Violetta in Verdis »La Traviata«, der Fiora in Montemezzis selten gespielter »L’amore dei tre re« und der Gräfin in Mozarts »Le nozze di Figaro«. Tredents Affinität für das italienische Repertoire führte zu ihrem Debüt an der Sarasota Opera als Prinzessin Fiora in »L’amore dei tre re«. June LeBell von »The Observer« erachtet ihre Darbietung als »absolut fantastisch in der wichtigen Rolle der Fiora, der alle drei Adeligen verfallen. Und auch das Publikum verfiel ihrer Stimme und wunderbaren szenischen Präsenz.« Nach ihrem Debüt wurde Elizabeth Tredent erneut an die Sarasota Opera eingeladen und wurde dort für ihre erste Verdi-Rolle, Violetta Valery, gefeiert. Der »Sarasota Herold-Tribune« schwärmte für ihren »großen und fantastischen Sopran«. Von ihrem Rollendebüt als Gräfin in »Le nozze di Figaro« schrieb James Jorden von »The New Yorker Observer« über ihren »samtigen Sopran, der den Arien der Gräfin Leidenschaft verleiht«. Nach diesem Erfolg sang sie die Rolle erneut in der Oper in Williamsburg.
Tredents »kraftvolle Stimme« fühlt sich im Verdi-Repertoire zu Hause. Sie erreichte 2016 im Wettbewerb »Voci Verdiane Concorso Internazionale« in Busseto das Halbfinale, coverte die Lida in Verdis Frühwerk »La battaglia di Legnano« und sang die letzten Noten des Verdi-Zyklus in Sarasota.
Elizabeth Tredent coverte die Titelrolle in Puccinis »Tosca« und die Musetta in »La Bohème«. Sie begann ihre Karriere als Mezzosopran mit der Suzuki in Puccinis »Madama Butterfly« an der »Lyric Opera« in Kansas City, für die sie als Darstellerin und Sängerin Beifall erntete. Weitere Highlights waren ihre Darbietung der Pitti-Sing in »The Mikado« neben der berühmten Mezzosopranistin Denyce Graves, der Anita in »West Side Story« bei der großen Eröffnung des »Kauffman Center for the Performing Arts«. Sie gastierte außerdem im »Kennedy Center for the Performing Arts« und sang mit dem Duke Symphony Orchestra und mit Marvin Hamlisch in der Severance Hall.
Tredent bekam ihren Master of Music vom Hochschule für Musik und Tanz an der University of Missouri-Kansas City und ihren Bachelor of Music vom Cleveland Institute of Music.