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Ödön Rácz Andreas Hering

Frank Peter Zimmermann

Solist im 6. Philharmonischen Konzert

Frank Peter Zimmermann ist einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit. Er ist mit allen führenden Orchestern der Welt aufgetreten, darunter die Berliner Philharmoniker, mit denen er 1985 unter Daniel Barenboim debütierte; die Wiener Philharmoniker, mit denen er erstmals unter Lorin Maazel 1983 in Salzburg auftrat; das Royal Concertgebouw Orchestra, alle Londoner Orchester und die großen amerikanischen Orchester.

Frank Peter Zimmermann gastiert regelmäßig bei den großen Musikfestivals in Europa, Asien und den USA, darunter in Salzburg, Edinburgh und Luzern.

Zu den Höhepunkten der Saison 2019/2020 zählen Konzerte mit den Berliner Philharmonikern und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, beide unter der Leitung von Daniel Harding, mit LaFil Filarmonica di Milano und Daniele Gatti, dem Tonhalle Orchester Zürich und Christoph von Dohnányi, NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert, Orchestre de Paris und Lahav Shani, den Wiener Symphonikern und François-Xavier Roth, den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša, mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra und Susanna Mälkki sowie mit Shanghai Symphony und Hong Kong Philharmonic, beide dirigiert von Long Yu. Frank Peter Zimmermann setzt seinen Zyklus der Beethoven-Sonaten mit Martin Helmchen fort, unter anderem in Brüssel, Madrid, beim Klavierfestival Ruhr und bei den Sommerfestivals in Bad Kissingen, im Rheingau und in Schleswig-Holstein.

Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist Frank Peter Zimmermann auch als Kammermusiker auf den internationalen Konzertpodien zu hören.

Gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann; regelmäßige Tourneen führen das Ensemble unter anderem nach Amsterdam, Berlin, Brüssel, Köln, London, Lyon, Mailand, München, Paris und Wien sowie zu den Salzburger Festspielen.

Unter den Einspielungen bei EMI Classics, Sony Classical, BIS, Ondine, hänssler, Decca, Teldec und ECM finden sich nahezu alle Violinkonzerte von Bach bis Ligeti, Dean und Pintscher, die sechs Solosonaten von Ysaÿe, die 24 Capricen von Paganini und sämtliche Violinsonaten Bachs und Mozarts. Zu den jüngsten Aufnahmen gehören die zwei Violinkonzerte von Dmitri Schostakowitsch gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert (die BIS Aufnahme wurde für ein Grammy Award nominiert); Violinkonzerte von J.S. Bach mit den Berliner Barock Solisten (hänssler CLASSIC); das Violinkonzert Nr. 2 von Lindberg mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra und Hannu Lintu (Ondine) und die fünf Violinkonzerte sowie der Sinfonia Concertante von W. A. Mozart mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Antoine Tamestit (hänssler Classic). Mit seinem Trio Zimmermann veröffentlichte er im Mai 2019 eine eigene Fassung von J.S. Bachs »Goldberg-Variationen« für Streichtrio (BIS).

Zimmermann erhielt zahlreiche Musikpreise und Ehrungen, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

1965 in Duisburg geboren, begann er das Geigenspiel im Alter von fünf Jahren bei seiner Mutter. Seine Lehrer waren Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers.

Er spielt die Violine von Antonius Stradivari 1711 »Lady Inchiquin«, die ihm die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, »Kunst im Landesbesitz« zur Verfügung stellt.


Foto © Irene Zandel