Navigation und Service

Inhalte ausblenden Inhalte dimmen
Junggeun Choi Ana de la Vega

Christopher Diffey

Solist im Neujahrskonzert
Der Tenor Christopher Diffey

Christopher Diffey stammt aus Melbourne und begann seine Gesangsausbildung zunächst bei Peter Mander an der Monash University seiner Heimatstadt. Er setzte sein Studium an der Royal Academy of Music in London fort, wo er von Philip Doghan und Audrey Hyland betreut wurde. Der junge Tenor ist Stipendiat des Picker Trust und der Norman McCann-Stiftung.

Christopher Diffey arbeitete regelmäßig mit der Scottish Opera, der Opera North, der English Touring Opera, der Opera South, Garsington Opera, der Opera Holland Park sowie bei zahlreichen britischen Festivals. Zu seinen Partien gehören unter anderem Almaviva in Il babiere di Siviglia, die Titelpartie in Rossinis Le Comte Ory (Opera South, 2015), Ernesto in Don Pasquale (English Touring Opera, 2010), Goro in Madama Butterfly (Grimborn Festival, 2015), Merkur in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt (Scottish Opera, 2011) sowie 2. Priester und 1. Geharnischter in Die Zauberflöte (Opera Holland Park). Hinzu kamen Soppy Hat und Death's Son in Swanhunter von Jonathan Dove an der Opera North, die Partie des Triplet 1 in James MacMillan's Clemency an der Scottish Opera und, in Produktionen der Garden Opera, Alfredo in La Traviata und Don José in Carmen. 2013 nahm er Partien wie Rodolfo in La Bohème und Cavaradossi in Tosca in sein Repertoire auf.

2014 debütierte er als Odoardo in Händels Ariodante in der Inszenierung von Richard Jones und unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon beim Festival in Aix-en-Provence, diese Inszenierung führte ihn, erneut als Odoardo, 2016 an die Niederländische Oper in Amsterdam. Beim Longborough Festival sang er Oronte in Händels Alcina, weitere Verpflichtungen führten ihn zum Edinburgh Festival und zum Iford Arts Festival.

2015/2016 debütierte Christopher Diffey in Deutschland als Erisso in Rossinis Maometto Secondo unter David Parry am Volkstheater Rostock und sang dort die Titelpartie in der Neuinszenierung von Bernsteins Candide. Seit 2016 gehört er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er unter anderem Partien wie den Oberpriester des Poseidon in Mozarts Idomeneo, Eumete in der Neuinszenierung von Il ritorno d'Ulisse in patria, Goro in Madama Butterfly und verschiedene Operettenarien in der Operettengala Die ganze Welt ist himmelblau sang. Darüber hinaus sang er die Partien des Don Ramiro in La Cenerentola, Tamino in Die Zauberflöte und Jaquino in Fidelio. Er gastierte als Eumete in Il ritorno d'Ulisse in patria am Staatstheater Nürnberg, als Goro am Theater Münster und als Ramiro in La Cenerentola am Landestheater Coburg. Im Oktober 2018 gab Christopher Diffey in Mannheim sein Partiedebüt als David in einer Neuinszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg. Jüngste Gastspiele führten ihn als David in den MEISTERSINGERN an das Staatstheater Wiesbaden, am Theater Lübeck war er als François in der Neuinszenierung von Bernsteins A Quiet Place zu sehen. Mit dem Theater Heidelberg gastiert er im September 2019 als Tamino in Winterthur.  

Am Nationaltheater Mannheim debütiert er im Oktober 2019 als Nemorino in L'elisir d'amore hinzu kommen 2019/2020 in Neuinszenierungen Dancaïro in Carmen und Melchior in der Uraufführung von Hans Thomallas Dark Spring. Am Staatstheater Wiesbaden sang er die Partien des Mayor of Media und Larry King in der Neuinszenierung von Mark-Anthony Turnages Anna Nicole. 2020/2021 sang er mit großem Erfolg am Nationaltheater Mannheim in der Titelpartie von Brittens Albert Herring. In der Spielzeit 2021/2022 wird er in Neuinszenierungen in Mannheim als Max in Der Freischütz sowie Tempo in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno singen und die Partie des Erik in Der fliegende Holländer in sein Repertoire aufnehmen. Am Theater Heidelberg gastiert er als Peter Quint in einer Neuinszenierung von Brittens The Turn of the Screw.

Christopher Diffey ist auch als Konzertsolist und Liedsänger erfolgreich. Er sang Bachs Messe A-Dur mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Gustav Leonhardt und gastierte an der Seite von Catherine Wyn-Rogers und unter der Leitung von Peter Donohoe mit Mahlers Lied von der Erde beim Fishguard Festival. Zu seinem Repertoire gehören darüber hinaus Brittens Serenade für Horn und Streicher sowie Liederzyklen von Beethoven, Brittens, Schubert und Schumann. Zu seinen jüngsten Konzertverpflichtungen gehören die Tenorsoli in Händel Messiah unter der Leitung von Mark Minkowski in Bordeaux und in Mozarts Davide penitente unter der Leitung von Hervé Niquet in einem Mannheimer Akademiekonzert im Juli 2018.