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Francesco Cilluffo

Gastdirigent

Francesco Cilluffo besuchte Meisterkurse bei Dirigenten wie Michael Tilson Thomas (London Symphony Orchestra), Gianluigi Gelmetti (Accademia Chigiana di Siena) und Ivan Fischer (Budapest Festival Orchestra).
Francesco Cilluffo war als Dozent für italienisches Repertoire an der Guildhall School in London tätig und wurde als Korrepetitor an die Opernhäuser von Turin (Teatro Regio), Jesi (Teatro Pergolesi), Mantua, Livorno und an das Barga Festival engagiert. Er arbeitete als Assistent von Rani Calderon bei Verdis Simon Boccanegra (Opéra du Rhin, Straßburg) und Rossinis Semiramide (Royal Opera House, Kopenhagen), sowie von John Mauceri (Danish Radio Symphony Orchestra), Lothar Zagrosek bei Luigi Nonos Intolleranza 1960 (Teatro La Fenice in Venedig) sowie Asher Fisch (Teatro Massimo di Palermo) und Sir John Eliot Gardiner (Monteverdi Academy).
Zu seinen bemerkenswertesten bisherigen Auftritten zählen Mozarts Requiem (Levin-Edition) mit dem Orchestra Filarmonica di Torino; eine Neuinszenierung von Marco Tutinos The Servant am Teatro Rossini in Lugo; eine Neuproduktion von Mozarts Le Nozze di Figaro für das Byblos International Festival; Cherubinis Requiem in c-moll mit der Accademia Stefano Tempia in Turin; ein Sinfoniekonzert beim MiTo Festival mit dem Ensemble Europeo Antidogma;  eine Verdi-Gala an der Scottish Opera, Glasgow; Saties Socrate im Barbican Center, London; mehrere Konzerte und Produktionen für Institutionen wie das London City Festival, Sattler‘s Wells und die London Contemporary Dance School. Er war auch ein regelmäßiger Gastdirigent des CRT Symphony Orchestra in Italien.
 Seine jüngsten Engagements umfassen: Mahlers Lied von der Erde (Schönberg-Version) beim Festival della Valle d'Itria, Martina Franca; ein Zyklus von Konzerten mit dem Orquesta Filarmónica de Santiago (Chile); Zemlinskys Der König Kandaules am Teatro Massimo in Palermo; Duruflés Requiem op. 9 und Schostakowitschs Sinfonie Nr. 14 mit dem Orchestra Filarmonica di Torino (im Rahmen seiner 3-jährigen Zusammenarbeit mit dem Orchester); eine Neuproduktion von Verdis Il Trovatore für die AsLiCo Foundation, die durch die historischen Theater der Lombardei tourte und dann in Mailand und Como wieder aufgenommen wurde; eine Konzertreise mit dem Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari durch mehrere Städte Sardiniens; Konzerte mit dem ORT-Orchestra della Toscana für die Öffnung des »Incontri in terra di Siena« Festival und der »Santa Fiora in Musica« Festival; 2013-2014Cileas L'Arlesiana für die Eröffnung der Saison des Teatro Pergolesi in Jesi (auf DVD von Dynamic veröffentlicht); eine Verdi-Gala im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau mit den Solisten und dem Orchester des Theaters des Galina Wischnewskaja Opernzentrums; Mascagnis Cavalleria rusticana im Teatro Nuovo in Sassari; eine Neuproduktion von Rossinis Tancredi zum Circuito Lirico Lombardo (Pavia, Cremona, Como und Brescia), mit dem Orchestra I Pomeriggi Musicali; eine Neuproduktion von Rossinis La cambiale di matrimonio am Teatro Regio di Parma und am Teatro Valli di Reggio Emilia (mit einer Live-Präsentation von Alessandro Baricco); Il barbiere di Siviglia am Teatro Carlo Felice in Genua; eine neue Produktion von Wolf-Ferrari Il Campiello an der Opera di Firenze - Maggio Musicale Fiorentino für die Eröffnung der Saison 2014-2015, wiederaufgenommen am Teatro Verdi in Triest; eine Verdi-Gala beim Festival Verdi 2014 in Parma; L'elisir d'amore für die Eröffnung der Opernsaison 2015 des Teatro Regio in Parma und am Teatro Comunale Luciano Pavarotti in Modena.
 Zukünftige Engagements beinhalten: L'elisir d'amore mit der New Israeli Opera und dem Jerusalem Symphony Orchestra beim Jerusalem Opera Festival; die Uraufführung von Marco Tutino Oper Le braci (basierend auf Sándor Márai Roman Die Glut) für die Eröffnung des Festival della Valle d'Itria, Martina Franca, und dann beim Maggio Musicale in Florenz; eine neue Produktion von Mascagnis Guglielmo Ratcliff beim Wexford Festival Opera; sowie La Traviata an der Opéra Royal de Wallonie in Liège.
Geboren in Turin im Jahr 1979, absolvierte Francesco Cilluffo sein Dirigier- und Kompositionsstudium am Konservatorium »Giuseppe Verdi« in seiner Heimatstadt und studierte daneben Musikwissenschaft an der Universität Turin. Er setzte seine Studien in London fort, wo er einen Master in Komposition (mit Auszeichnung) an der Guildhall School of Music and Drama und eine Promotion in Komposition am Kings College in London abgeschlossen hat.

Mit Nabucco dirigiert er erstmals in Kiel.