Navigation und Service

Startseite Leichte Sprache
Inhalte ausblenden Inhalte dimmen
Florian Hacke Thomas Hall

Tigran Hakobyan

Porträt des Tenors Tigran Hakobyan

Der junge armenische Tenor Tigran Hakobyan ist Solist der Armenischen Nationaloper in Eriwan. 2015 schloss er sein Studium am Staatlichen Komitas-Konservatorium in Eriwan mit Auszeichnung ab, wo er bei der renommierten Sopranistin Svetlana Kolosaryan studierte. Tigran hat Meisterkurse bei Dolora Zaijick, Gegham Grigoryan, Suren Shakhijanyan und Dale Fundling besucht.
Von 2017 bis 2018 war Tigran Solist im Militärensemble des Verteidigungsministeriums der Republik Armenien. Nach seinem Dienst trat er dem Opernprogramm für junge Künstler des Nationalen Akademischen Theaters von Eriwan bei.
Während dieser Zeit (2018–2021) sang Tigran Haupttenorrollen in Chukhajyans Oper »Karine« und in der Oper »Anush« von Armen Tigranyan sowie den Nemorino in »L'Elisir d'Amore« unter der Leitung von Maestro Alessandro Bonato. Neben der Oper war Tigran Tenorsolist in Beethovens Neunter Symphonie und Mozarts Requiem mit dem Armenian State Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Maestro Eduard Topchian.
Im Jahr 2021 wurde Tigran Hakobyan Solist der Armenischen Staatsoper und nahm an Tourneen nach Italien teil. Im Jahr 2022 verkörperte er in Eriwan die Rolle des Mario Cavaradossi sowie des Rodolfo in einer halbszenischen Produktion von »La Bohème«. Im Frühjahr 2022 debütierte Tigran als Alfredo (»La Traviata«) an der Armenischen Nationaloper und gab sein internationales Debüt als Cassio (»Otello«) am Tschechischen Nationaltheater in Brünn. Im Sommer tourte die Produktion beim »Thurn und Taxis Festival« in Regensburg.
Im Herbst 2022 sang Tigran erneut Rodolfo in einer Tourneeproduktion von »La Bohème« in Schweden und Dänemark mit der Malmö Opera Company und im Januar 2023 kehrte er in derselben Rolle nach Brünn zurück. Den nächsten Rodolfo wird er im Herbst 2023 in der Neuproduktion an der Oper Kiel singen. 2024 wird er an der Finnischen Nationaloper in Helsinki als Lensky in »Eugen Onegin« zu erleben sein.