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Barbara Wanasek Athanasia Zöhrer

Zachary Wilson

Portrait von Zachary Wilson

Der amerikanische, lyrische Bariton Zachary Wilson war in der Spielzeit 2020/21 als Creonte in der Neuproduktion von »Medea«, Giorgio Germont in »La Traviata«, und Gabriel von Eisenstein in »Die Fledermaus« am Theater für Niedersachsen zu erleben.
Jüngste Projekte verpflichteten ihn, u. a., als Königssohn und Rupert in der Wiederaufnahme »Schneewittchen« an die Staatsoper Unter den Linden, in der Titelpartie von »Dionysos Rising« (Uraufführung) ans Teatro SanbàPolis in Trient und an die Wiener Festwochen im Museumsquartier Wien, als Tirenio in der Neuproduktion »Il Pastor Fido« zum Festival Al Improvviso Gliwice und ans  Händelfestival Halle, als Zoroastro in »Orlando« an das Staatstheater Dortmund, als Ariodate in »Serse« an das Theater Magdeburg, in der Titelrolle von »Don Giovanni« nach Israel, und als Romeo in »Romeo und Zeliha« an das Theater Dortmund.
Zachary Wilson begann seine internationale Gesangskarriere im Jahr 2009 mit der Rolle des Fiorello in »Il Barbiere di Siviglia« im Chateau de Buc in Frankreich. Nachdem er seine Ausbildung an der Universität von Northern Colorado beendet hatte, wo er bereits in verschiedenen Opern- und Musicalpartien wie zum Beispiel Betto di Signa in Puccinis »Gianni Schicchi«, Elviro in Händels »Serse« und als Sergeant in Gilbert & Sullivans »Pirates of Penzance« auftrat, führte ihn seine Karriere nach Deutschland, wo er Gründungsmitglied des internationalen Konzert- und Vokalensembles Opera et Ceterea war.
Nachdem er mit dem Vokalensemble ein breites Repertoire erarbeitet hatte, wurde er 2012 an das Theater und Orchester Heidelberg engagiert.
Seitdem war der junge Bariton dort in vielen Rollen auf der Bühne zu sehen, unter anderem als Guglielmo in Mozarts »Così fan tutte«, Peter Besenbinder in Humperdincks »Hänsel und Gretel«, Angelotti in Puccinis »Tosca« sowie Baron Duphoul in Verdis »La Travita«, letztere unter der musikalischen Leitung des international bekannten Dirigenten Lahav Shani. Im Sommer 2018 hat Zachary die Partie des Marcello in »La Bohème« beim Opern Festival Gut Immling gesungen, im November 2018 folgte mit der Titelpartie in »Romeo und Zeliha« sein Hausdebüt am Theater Dortmund.
In Heidelberg entdeckte Zachary Wilson seine Leidenschaft für moderne Musik und war Teil des modernen Kammeropernabends »In meiner Nacht«. Hier war er in der Hauptrolle in Christian Josts »Death Knocks« zu sehen. Bei der Uraufführung von Johannes Kalitzkes Oper »Pym« sang er die solistische Basspartie im anspruchsvollen Vokalquartett. Zachary Wilson war außerdem als Solist bei Konzerten mit dem Heidelberger Bachchor, wie zum Beispiel Magnificat D-Dur von CPE Bach und Vespro di Natale von Claudio Monteverdi zu hören.
Zachary Wilson’s Rollenrepertoire umfasst zusätzlich Partien wie Papageno / Sprecher in »Die Zauberflöte«, Ottokar in »Der Freischütz«, Dr. Falke in »Die Fledermaus« und Masetto in »Don Giovanni«.