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Nele Tippelmann

Nele Tippelmann absolvierte nach Studien der Kultur-, Medien-, Musik- und Literaturwissenschaften in Kiel das Masterprogramm „Executive Master in Arts Administration“ und erwarb in Schleswig-Holstein das Zertifikat »Kulturvermittlerin«. Von 2011 bis 2013 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung, 2011 Semifinalistin beim renommierten Regiewettbewerb Ring Award in Graz.

Während ihres Studiums war sie als Regisseurin, Regieassistentin, Projektkoordinatorin, Übersetzerin und Impro-Schauspielerin tätig. Sie arbeitete u.a. für das Thalia Theater und Kampnagel in Hamburg, an der Deutschen Oper, dem Deutschen Theater, der Schaubühne und dem Maxim Gorki Theater in Berlin, am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie der Vlaamse Opera in Antwerpen.

An der Oper Kiel war sie von 2007 bis 2011 als Regieassistentin fest engagiert. Am Theater Kiel inszenierte sie seither an der Oper, am Schauspielhaus und am Jungen Theater im Werftpark (»Der Bär«, »Der blonde Eckbert«, »Aschenputtel«, »Die Zauberflöte oder Murkels Mutter muss sterben«, »Der Leuchtturm«, »Radamisto«) und realisierte mit »König Keks«, »Pit und Paula – frisch versalzen«, »Die weiße Rose«, »Marina, die kleine Meerjungfrau« von Imke und Bernd Wilden, »Eloise« von Karl Jenkins und »Honk! – Anders als der Rest« von George Stiles und Anthony Drewe partizipative Jugendprojekte und Uraufführungen mit dem Jugendchor und dem Jugendorchester. In dieser Spielzeit kehrt sie mit »Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin« von Roland Schimmelpfennig nach Hans Christian Andersen als Weihnachtsmärchen auf die Opernhausbühne zurück.

Mit der der Spielzeit 2016/2017 übernahm Nele Tippelmann die Leitung der Abteilung Theaterpädagogik, Vermittlung und Partizipation am Mecklenburgischen Staatstheater und zeichnete dort für partizipative Formate und Spielclubs, die Themen Barrierefreiheit und Inklusion sowie die Vermittlungsarbeit aller Sparten für alle Altersgruppen verantwortlich. Dort etablierte sie mit der »Krümelbühne« Theater auch für die Allerkleinsten.

Zudem realisiert sie als Regisseurin Projekte für junges Publikum: Am Jungen Staatstheater Parchim inszenierte sie »Schlafen Fische?« von Jens Raschke, »Die faulste Katze der Welt« von Gertrud Pigor sowie »Die Biene im Kopf« von Roland Schimmelpfennig, coronabedingt entfallen musste »Dreier steht Kopf« von Carsten Brandau. Am Standort Schwerin inszenierte Sie für die Fritz-Reuter-Bühne das Klassenzimmerstück »Hannes – der kann es«, »Pettersson und Findus« und für die Oper die Musiktheaterproduktionen »Der glückliche Prinz« sowie das Schulkooperationsprojekt »Brundibár« im Rahmen des Festivals für Verfemte Musik mit Gastspiel u. a. in Berlin und betreute das inklusive Landestheaterfestival Dialoge.

Seit der Spielzeit 2020/21 leitet Nele Tippelmann die Abteilung Xchange – Opern-, Tanz und Musikvermittlung an der Staatsoper Hannover und ist als Teil eines Tandems zuständig für das Programm der Oper im Ballhof.