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Fabian Müller Janoska Ensemble

Griet De Geyter

Solistin im 8. Philharmonischen Konzert

Die belgische Sopranistin Griet De Geyter hat ihr Herz an barocke, klassische und romantische Vokalmusik verloren. Zu den für sie wichtigsten Projekten gehören eine Videoaufnahme von Bachs »Matthäuspassion« mit der Netherlands Bach Society für www.allofbach.com, die Opernproduktion »Dido & Acis« mit dem Ministry of Operatic Affairs und Projekte mit il Gardellino, Collegium Vocale Gent, Collegium Marianum, Le Poème Harmonique und BachPlus. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Vladimir Ashkenazy, Paul Dombrecht, James Wood, Bart Van Reyn, Richard Egarr, Bart Naessens, Václav Luks und Jos van Veldhoven zusammen.


Als Solistin fühlt sich Griet in allen großen Werken des Oratorien- und Orchesterrepertoires zu Hause: Passionen und Kantaten von Bach, Messen von Mozart, Symphonien von Mahler, Händels Messias, Solveig in Griegs »Peer Gynt« und die Hauptwerke von Mendelssohn, Pergolesi, Boccherini, Vivaldi und Fauré. Auf der Opernbühne gehören die Sopranpartien aus Werken von Mozart (Pamina, Erste Dame, Ilia, Susanna), Händel (Morgana, Cleopatra), Vivaldi (Bajazet), Purcell (Belinda) und Donizetti (Adina) zu ihren Favoriten.

Mit dem Trio MELEAS, in dem sie gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Klarinettisten Rik De Geyter, und dem Pianisten Nicolas Callot musiziert, machte Griet 2017 eine Videoaufnahme von Mahlers »Das Himmlische Leben«. Als nächstes Projekt bereitet das Trio derzeit eine Schubertiade mit historischen Instrumenten vor. Griets Zusammenarbeit mit dem Klavier-Duo »Zeitspiel«(Nicolas Callot & Bart Rodyns) führte zu einer Live-Aufnahme von »Clara's heart« – einem Konzertprogramm rund um Clara Schumann, das Ende 2019 von Warner Classics / Klara digital veröffentlicht wurde.


Griet De Geyters Diskographie ist umfangreich und dokumentiert ihre Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Ensembles. Ihre Solo-CD »Stille Klagen« mit deutscher Barockmusik, für die sie erneut mit dem Barockorchester il Gardellino zusammenarbeitete, erschien im September 2020 beim Label Passacaille. Im Jahr 2021 wird eine neue CD mit dem Schubertiade-Programm von MELEAS beim Label Brilliant Classics veröffentlicht.

Nach ihrem Master-Abschluss in Gesang und Blockflöte am Lemmens-Institut in Leuven studierte Griet an der Niederländischen Nationalen Opernakademie. 2007 schloss sie ihr Studium am Royal Conservatory in Den Haag mit »magna cum laude« ab. Dort erhielt sie auch den Preis »Ruim Baan Voor Talent«, der ihr weitere Studien bei Jard van Nes und Margreet Honig ermöglichte. Sie nahm an diversen Lied- und Meisterkursen teil, u. a. bei Jozef De Beenhouwer, Rudolf Jansen, Christian Gerhaher, Udo Reinemann, Petteri Salomaa und Françoise Pollet.

 

Bild © Ola Renska