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Benjamin Appl Marie-Elisabeth Hecker

Alexander Krichel

Solist im 3. Philharmonischen Konzert & Phil Extrakt

Der 1989 in Hamburg geborene Pianist Alexander Krichel ist sowohl auf nationalem, wie internationalem Podium zu Hause. Durch die russische Schule beeinflusst reicht sein Kernrepertoire von Mozart - Beethoven über Liszt bis Rachmaninow und Prokofiev. Er fasziniert durch die Gegensätze, die er in sich vereint – unter dem Motto „Kalte Finger und heißes Herz“ trifft Intellekt auf Musikalität, Sinn auf Sinnlichkeit.

Rachmaninows 2. Klavierkonzert gehört zusammen mit den drei großen Klavierzyklen Maurice Ravels zu den Höhepunkten seiner Diskographie, die bisher insgesamt sechs Alben – fünf davon bei Sony Classical – umfasst. 2013 wurde er als bester Nachwuchskünstler mit dem Echo Preis ausgezeichnet. In Vorbereitung ist ein Album (CD und Vinyl LP) mit Mussorgskys «Bildern einer Ausstellung» und Enescus Suite Nr.2. (Release September 2021)

Im ersten Jahr der Corona-Pandemie fand Alexander Krichel immer wieder neue Wege, sein Publikum mit seiner Musik zu erreichen. Neben zahlreichen Livestreams spielte er das weltweit erste Auto-Kino Konzert (mit Werken von Beethoven und Liszt) und entwickelte unter anderem ein musikalisches 14-tägiges Quarantäne Tagebuch in einem Hongkonger Hotelzimmer.

In der Saison 2021/22 sind unter anderem Konzerte in der Berliner Philharmonie, im Musikverein Wien, im

Konzerthaus Wien, in der Elbphilharmonie sowie Tourneen in Korea, Japan und China geplant.

Alexander Krichel konzertierte in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg, im Herkulessaal und Prinzregententheater in München, in der Kölner Philharmonie, in

der Tonhalle Zürich, in St. Martin in the Fields London und der St. Petersburger Philharmonie. Ebenso war er in New York City, Kapstadt, Tokio, Kyoto, Caracas, Mexico City, Oslo, Warschau, Bukarest und vielen weiteren Städten eingeladen. Neben Auftritten mit dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und den Bremer Philharmonikern ist er ebenso ein gern gesehener Gast beim Tokyo Symphony Orchestra, beim Kyoto Symphony Orchestra, den Festival Strings Lucerne, dem Polish Chamber Philharmonic Orchestra, dem St. Petersburg Symphony Orchestra und anderen. Er spielte dabei unter renommierten Dirigenten wie Jonathan Nott, Michael Sanderling, Gabriel Feltz, Wojciech

Rajski, Markus Poschner, Andrew Litton oder Ruben Gazarian.

Auf zahlreichen Festivals begeisterte er das Publikum, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Beethovenfest Bonn, die Schwetzinger Festspiele, der Kissinger Sommer, das Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse, L’ésprit du piano in Bordeaux und das Festival Internacional de Música de Marvão. Ebenso konzertiert er kammermusikalisch mit dem Shanghai String Quartet, dem Goldmund Quartett sowie dem Amaryllis Quartett.

Alexander Krichel ist jedoch nicht nur auf der Bühne präsent, er ist ebenso Mitbegründer und künstlerischer Leiter des preisgekrönten Festivals „Kultur Rockt“ sowie künstlerischer Leiter der exklusiven Konzertreihe „Kammermusik am Hochrhein“. Seit 2018 ist er außerdem festes Jurymitglied des Fanny Mendelssohn Förderpreises. Er studierte bei Vladimir Krainev (Hannover) und Dmitri Alexeev (Royal College of Music, London).

Abseits des Klaviers begeistert sich Alexander Krichel für Mathematik, Naturwissenschaften und Fremdsprachen. Er engagiert sich in Projekten, die Kindern und Jugendlichen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, und setzt sich in der Hospizarbeit in Hamburg ein.


Foto © Jan Prengel