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Alan Byland Gonzalo Campos López

Jessica Rose Cambio

Porträt der Sopranistin Jessica Rose Cambio

Die italienisch-amerikanische Sopranistin Jessica Rose Cambio wird von der New York Times für ihre »bewegliche Koloratur und ihren schillernden Klang« gelobt und begeistert Publikum und Kritiker gleichermaßen mit ihrem »runden italienischen Sopran (WQXR New York) und ihrer »durchdringenden Tiefe, ihrem Sexappeal, plötzlichen und entwaffnenden Ausbrüchen von Verletzlichkeit, einer durchgängig beeindruckenden Entfaltung des Pathos der Figur, mit einer kraftvolle Sopranstimme in Bestform und weitgehend entspannter Höhe und mit etwas Pfeffer in der Stimmfarbe, die es spannend macht, ihr zuzuhören.« (Bachtrack London).
Zu Frau Cambios Saison 2022–2023 gehörten ein Debüt als Chrysothemis in Richard Strauss‘ »Elektra« unter der Leitung von Alexander Prior und der Regie von Giancarlo DelMonaco sowie die Titelrolle in der Uraufführung am Theater Erfurt von Nestor Taylors Oper »Eleni«, basierend auf Nicholas Gages New Yorker Bestseller über die Einwanderung und Hinrichtung seiner Mutter Eleni Gaztoyianni während des griechischen Bürgerkriegs. Außerdem sprang sie als Mimì in »La Bohème« am Volkstheater Rostock ein.
Während ihrer Spielzeit 2021–2022 spielte sie acht Rollen, darunter ein Debüt als Agnès Sorel in Tschaikowskys »Орлеанская дева« (»Die Jungfrau von Orléans«) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt, eine Wiederaufnahme der Titelrolle in Puccinis »Manon Lescaut« und einen Einspringen als Violetta Valéry in Verdis »La Traviata«, Rollendebüts als Giulietta in Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«, Rosalinde in Strauss‘ »Die Fledermaus« und die Titelrolle in Verdis »Luisa Miller« am Theater Erfurt, außerdem sprang sie in letzter Minute als Mimì in Puccinis »La Bohème« am Staatstheater Meiningen ein und als Lucia in Donizettis »Lucia di Lammermoor« am Theater Osnabrück. Daneben sang sie ein Galakonzert bei den St. Galler Festspielen in der Schweiz.
Zu ihren früheren Engagements zählen ein Rollen- und Hausdebüt als Manon in »Manon Lescaut« an der Oper Frankfurt, Alice Ford in »Falstaff« am Theater Osnabrück, ein Debüt als Liù in »Turandot« an der Tulsa Opera und über 50 Aufführungen von Mimì in »La Bohème«, sowohl an der Semperoper Dresden, in Francesca Zambellos Produktion in der Royal Albert Hall, in den Theatern von Como, Brescia, Pavia, Cremona, Knoxville und Sarasota, als auch konzertant mit dem Los Angeles Philharmonic und auf Tournee durch Europa und Asien.
Weitere bemerkenswerte Auftritte sind Nedda in Leoncavallos »Pagliacci« sowohl an der New York City Opera als auch an der New Orleans Opera, Violetta in »La Traviata« an der Opera På Skäret in Schweden und der West Green House Opera in London, Lina in Verdis »Stiffelio«, Giselda in »I Lombardi alla prima crociata«, Imogene in Bellinis »Il Pirata«, Donna Elvira in »Don Giovanni«, Magda in »La Rondine«, Beatriz in Catáns »La Hija de Rappaccini« und Monica in Respighis »La Fiamma«. Jessica Rose Cambio ist im Belcanto-Repertoire ebenso zu Hause wie im Verismo und debütierte in »Lucia di Lammermoor«, »Anna Bolena«, »Maria Stuarda« mit der Fondazione Arena di Verona und »Parisina d'Este« mit dem Opera Orchestra of New York.
Als erfahrene Konzertistin trat sie an den Geburtsorten von Giuseppe Verdi und Luciano Pavarotti genauso auf wie in Turin, Bologna, Torre del Lago, Modena, Rom, Helsinki, Stockholm, Moskau, St. Petersburg, Tel Aviv, Bangkok, Istanbul und Tirana, im Londoner Barbican Centre, zu Ehren der Vereinten Nationen in der Carnegie Hall und für die Hundertjahrfeier von Maserati im Verbotenen Palast in Peking, China. Sie sang Strauss‘ »Vier Letzte Lieder« und Respighis »Il Tramonto«, gab ihr Oratoriendebüt in Bachs »Magnificat« am Duomo di Modena und war bei WQXR, La Voce di New York und Italiens RAI 3 zu hören.
Cambio hat Preise und Stipendien bei Gesangswettbewerben weltweit von Organisationen wie der Richard Tucker-, George London-, Gerda Lissner-, Licia Albanese-Puccini-, Giulio Gari-, Liederkranz- und Georg Solti-Stiftung, Marie Kraja, Leyla Gencer, der Loren Zachary Society und Anna Sosenko, Assist Trust und Opera Index erhalten. Sie war Finalistin bei Voci Verdiane und Juliàn Gayarré sowie Halbfinalistin bei Operalia, Francisco Viñas, Dallas Opera und den Metropolitan Opera National Council Auditions. Für ihr herausragendes Fachstudium der italienischen Literatur erhielt sie kürzlich ein Stipendium der National Organization of Italian-American Women.
Neben ihren Auftritten leitet Cambio öffentliche Meisterkurse, unterrichtet am International Vocal Arts Institute in New York, am Premiere Opera Vocal Arts Institute in Italien und an der Fundación Ibáñez-Atkinson in Santiago, Chile, und unterhält ihr eigenes privates Studio. Sie besitzt einen Master of Music von der University of Southern California, einen Master of Arts in italienischer Literatur vom Hunter College sowie mehrere Postgraduiertenzertifikate und Ehrentitel aus der ganzen Welt. Nach vielen Jahren in Italien als Schülerin der weltberühmten Sopranistinnen Renata Scotto und Mirella Freni lebt sie derzeit als Schülerin von Diana Soviero in Deutschland.
Cambio ist außerdem Schöpferin und Moderatorin von OPERINA, einem neuen Opern-Podcast für Kinder, der auf Spotify, Apple iTunes und überall dort verfügbar ist, wo Sie Ihre täglichen Podcasts hören.